WU19 verliert gegen UBI Graz

Die WU19-Regionalligameisterschaft kommt in dieser Saison nur langsam auf Touren. Terminschwierigkeiten und Manschaftsrückziehungen führten dazu, dass im Februar erst das zweite Saisonspiel auf dem Programm stand. Und zu diesem wären die BBClerinnen überdies fast nicht angereist, da aufgrund von Erkrankungen und kurzfristigen Absagen nicht genügend Spielerinnen verfügbar schienen. Als sich bis zur Abfahrt doch noch fünf hoch motivierte Mädels fanden, stand dem Auswärtsspiel gegen UBI Graz im neuen schönen Sportpark dann aber doch nichts mehr im Wege. 

Im Gegensatz zu den Coaches von UBI Graz, die auf eine lange Bank zurückgreifen konnten, fiel für die BBC-Trainerin der Wechselstress weg, wodurch sie sich voll darauf konzentrieren konnte, ihren jungen Spielerinnen während des Spiels die Grundzüge der Zonenverteidigung näherzubringen. Obwohl dies mit mäßigem Erfolg gelang, stellte die unorthodoxe Verteidigungsweise die Gegnerinnen erstaunlicherweise des Öfteren vor gewisse Herausforderungen. Im Vergleich zum ersten Saisonspiel vor zwei Monaten zeigte sich aber das Angriffsspiel stark verbessert. Die offenen Spots wurden besser nachbesetzt, die Cuts waren energisch und dadurch häufig erfolgreich und auch der Drive zum Korb konnte von UBI oft nicht gestoppt werden. An Kampfgeist, Motivation und Einsatz fehlte es also nicht, jedoch an Wurfglück, wodurch viele schöne Aktionen nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Trotzdem kann man gegen die weitaus erfahreneren, körperlich überlegenen und durchschnittlich 3 Jahre älteren Grazerinnen mit dem Gewinn des vierten Viertels einen Teilerfolg verbuchen. Was auch darauf hindeutet, dass die konditionelle Verfassung und das Durchhaltevermögen stimmen. Bis zum 1. März gibt es die nächste Spielpause, darauf folgen drei Spiele im März, auf die sich hoffentlich das gesamte Team vorbereiten kann, um die letzten Abstimmungsprobleme zu beseitigen.

UBI Graz - BBC Wolfsberg 63:34 (16:8, 36:16, 52:22)
Nina Grün 16 Punkte, Rebecca Wetschnig 10, Julia Kleinszig und Julia Stückler je 4, Pia Haberfellner.

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